Tarotkarten – Der Mond

Tarotkarten – Der Mond

Der Mond übte seit je her eine Anziehung und Faszination auf uns
Menschen aus. Auch heute erkennt man sogar von der so genannten
Naturwissenschaft mehr und mehr seine Wirkung, auf unsere Lebensabläufe, und
andere Vorgänge in der Natur. Er ist nicht nur Verursacher von Ebbe und Flut.
Man hat auch wieder entdeckt, dass Pflanzen, während einer bestimmten Mondphase
gesät, besser gedeihen. Auch viele Menschen spüren die Wirkung des Mondes. Sie
schlafen bei Vollmond unruhiger, der Verbrauch von Alkohol steigt in
Vollmondnächten, als wenn der Mond alles Flüssige anziehen würde. Schlafwandler
sind besonders bei Vollmond aktiv. In vielen Mythen und Sagen spielt der Mond
eine große Rolle. Auf dieser Karte bellen zwei Hunde den Mond an. Zwischen ihnen
ist ein Weg, der vom Wasser, dem Unbewussten, zu den Bergen der Erkenntnis
führt. Ein Krebs kommt aus dem Wasser und betritt diesen Weg. Der Weg führt
zwischen zwei Türmen hindurch. Es ist die Karte der Sehnsucht. Sie haben sich,
wie der Krebs, auf den Weg gemacht, der sie zu Bewusstheit und Einsicht führen
kann. Das Bild wird durch den Weg in zwei Hälften geteilt. Auf jeder Seite sitzt
ein Hund. Betrachtet man die linke Seite als die Gefühlsseite und die rechte als
Verstandesseite. so ist ihr Gefühl schon mehr dem Neuen, noch unbekannten,
Geheimnisvollen zugewandt. Der Hund auf der rechten Seite, der Verstand, schaut
noch recht kritisch und bissig. Wenn sie mehr und mehr Vertrauen in die Kraft
und das Potenzial ihres wahren Selbst gewinnen und sich mehr und mehr von ihrer
Intuition leiten lassen, dann werden sie die Erfahrung machen, dass ihr
Unbewusstes nur für sie da ist. Sie werden nur noch die Situationen ihres Lebens
als “Für sie Situationen” erkennen. Der Krebs symbolisiert diesen Schritt. Er
verlässt sein Element und wagt sich an Land. Er macht einen neuen Schritt. Der
“Mondweg” ist ein schöpferischer Weg, voller Offenbarungen. Auf dieser Reise
werden sie mächtige und tiefe Erfahrungen machen. Da der Mond die dunkle Hälfte
des Tages beleuchtet, kann es sich bei diesen Erfahrungen auch um unsere dunklen
Seiten, unsere Schattenseiten handeln. Teile in uns, die wir bisher nicht sehen
wollten, nur in anderen gesehen haben. Es handelt sich vielleicht um Dinge, die
wir verdrängt haben, die aber jetzt mit aller Macht ans Licht und damit ins
Bewusstsein drängen. Wenn diese Karte auftaucht, ist es Zeit diesen Weg zu
gehen. Das Tarot sagt ihnen, dass jetzt die Zeit reif ist, und dass sie auch die
Kraft haben, diesen Weg zu gehen. Der Mond bescheint auch unseren Schlaf und
damit unsere Träume. Ein Hinweis für sie, ihre Träume wichtig und ernst zu
nehmen. Um zu Bewusstheit zu gelangen, muss der Wanderer diesen Weg gehen, aber
damit ist er auch kurz vor seinem Ziel, wie die Zahl 18 der Karte uns
mitteilt.

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